Archiv für August, 2009

Ich bin dann auch mal weg….

Donnerstag 20. August 2009 von Kimi

Im Süden

Verabschiede mich für ein kurze Weile und bin ab der 2.  Septemberwoche erreichbar. Freue mich aber über viele viele Blogkommentare, Emails, Geschichten.

Ganz lieben Gruss
Kimi

Kategorie: News | Keine Kommentare »

So zu leben dass man innerlich brennt

Dienstag 18. August 2009 von Kimi

Heute habe ich ein tolles Buch von einem tollen Filmemacher durchgeblättert, dessen Name mir im Moment, verdammt noch mal, nicht einfällt. (ungefähr 1906-1976) 

Ach ja es war Luchino Visconti.. ein toller Mann. Sein Leitsatz war der:  Das Leben muß einem wie Feuer in den Adern brennen.  Egal was man macht. Bei der Arbeit, im Leben, in der Liebe.

Wer würde nicht so lieben wollen. Ich schon. Allerdings bin ich mir bewusst, dass das Feuer, brennt es so, schnell verbrennt. Die Energie auch. Aber, haben Künstler da jemals Rücksicht darauf genommen? Nicht dass ich wüsste. Solange das Feuer lodert, muss man es nützen. Bei so vielen lodert es nie. Deshalb ist es spannend, so anregend, so erotisierend in die Nähe der Menschen zu kommen, die dieses Feuer haben. Weil sie uns inspirieren, uns ein wenig von ihrem Glanz abgeben. Glauben wir.

Um so lodern zu können, darf man keine Angst haben. Brennen können wir alle. Sicher, nicht alle gleich. Aber ein bisschen mehr als wir es sonst so zeigen schon. 
Visconti wurde,  trotz seines lodernden Leitsatzes immerhin 70 Jahre alt. Kann also doch gar nicht so falsch sein, sein Feuer lodern zu lassen, dass es in den Adern brennt und danach zu leben. Wie intensiv muss das denn sein.

Ich probiers aus.
Kimi

Kategorie: Mein Tagebuch | 2 Kommentare »

MEIN Absolutes Lieblingshotel

Sonntag 16. August 2009 von Kimi

Ich hatte das Glück ein paar Tage auf Schloss Elmau verbringen zu dürfen: http://www.schloss-elmau.de/

Hatte schon ein gute Idee über das Hotel vorher, kannte ich doch Menschen die vor dem Brand und der Neurennovierung die anthroposopische Athmosphäre und Gemeinsamkeiten dort sehr geschätzt und mir mit leuchtenden Augen erzählt haben.  Dann brandte es im Hotel und das gesamte Hotel wurde neurennoviert und 2007 neu eröffnet in ein Luxus Refuium.

Ich muss sagen, ich habe mich noch nie in einem Hotel so wohl und aufgehoben gefühlt wie dort. Ausgezeichnet unter anderem mit dem Titel “das beste Spa EUROPAS” kann man sich ungefähr vorstellen wie es dort sein könnte.  Wunderschöne Anlage, auf sehr sehr großen Grund mitten in den Bergen zwischen Garmisch und Mittenwald über eine Mautstraße zu erreichen.  Ein Luxushotel ja, aber mit viel viel Liebe zum Detail und  dem gelungenen Versuch das Hotel in die Natur zu integrieren,  viel Holz, warme Farben,  modern trotzdem,  vieles biologisch, wunderschöne Zimmer, unaufdringlicher und perfekter Service und immer wieder überall die Liebe zum Detail, sei es das Meersalz zum Abrubbeln der Haut das bereit steht in der Solesauna oder die gemütlichen Backgammon Ecken im Hamman – der angeblich der größte Hamman westlich von Istanbul ist und bestimmt auch der schönste..

Das Essen ist klasse, die Menschen dort sind klasse und die Gäste auch. Es ist ein sehr persönliches Hotel, man hat mehr Kontakt zu anderen Gästen, Mitarbeitern als vielleicht in anderen 5Sterne Häusern, wo es oft eher anonymer zugeht, jeder Gast doch für sich bleibt.
Dort kommt man schnell ins Gespräch, unverbindlich ja, aber schneller und ich habe wunderschöne Gespräche gehört zwischen sehr belesenen aber gar nicht arroganten Menschen, die einfach viel viel wussten.  Die Künstler die dort auftreten sind oft Weltstars, die sich dann unter die Hotelgäster mischen. Bei den Gästen merkt man dass es viele belesene, kluge Menschen sind, die gerne lesen, gerne gute Musik hören,  Kultur leben und lieben, es sind viele Künstler dort.  Es geht um Literatur, die im Hotel gefördert wird, durch ansprechende Leseabende, von oft namhaften Schriftstellern für jung und alt, 4 ausgewählten Bibiliotheken mit tollen Büchern, die ich am liebsten gleich gelesen hätte,  die in wunderschönen Räumen, Bibliotheken untergebracht sind, mit wunderschönen Lesesesseln, Leseliegen, einfach toll.

Ich hatte den Eindruck, dass viele erfolgreiche Menschen die aus dem Alltag dort ankommen und im Geschäftsleben mit Brionianzügen rumlaufen, dort einfach ihre Routine hinter sich lassen, in einfachere Klamotten steigen und sich einfach wohlfühlen.  Unter sich sein auf einfache Weise, nichts beweisen müssen, einfach Mensch sein. Darum geht es in diesem Hotel, das erlaubt es einem ganz spielerisch und es wird gelebt dort.  Der Umgang dort miteinander ist sehr leicht und einfach,  die Menschen dort reden miteinander, man unterhält sich. Ich glaube wenn man Gesellschaft will für ein nettes Gespräch ist es dort unproblematisch und leicht zu finden. Will man Ruhe und Abgescheidenheit hat man diese dort auch absolut. Es gibt so viele Möglichkeiten, so viele Spa, so viele Restaurants, nur für Erwachsene oder für Familien, Für Gourments, für Individualisten, mitten in der Natur, so schön, dass es einem schwindelig wird.

Mir war oft schwindelig, weil ich nicht glauben konnte, was ich dort erlebt habe, wie einfach die Menschen dort miteinander umgehen, da fahren die hin – die es kapiert haben, worum es geht im Leben,  am Ende.  Sehr gut bezahlte Menschen, die dort einfach nur noch sind, an nichts erkennbar außer, bei genauen Blick – ja die Uhr halt und ja die Schuhe, aber sonst, einfache Shorts, einfaches T-Shirt – so viele sind so.

Ich war glücklich zu erkennen, dass die Historie überliefert wurde, der Gedanke der Anthroposophischen  Lehre, die Weisheit vom Menschen, dort klar zu erkennen, zu erfühlen ist, eine Weltsanschauung die noch immer viele anspricht, Künstler waren schon immer darunter zu finden wie,Kandinsky,  Franz Marc, Beuys, Michael Ende.. und und und.. UND noch heute finden sich eben aus genau diesem Grund noch viele dort im Haus ein und der Geist, dieser Schöngeist aus Literatur und Liebe zur Musik, Malerei, zur KUNST im allgemeinen, den findet man in diesem Hotel, wird praktiziert, lebendig gehalten.

Dazu kommt dass das alles im Rahmen von einen selbstverständlichen aber unaufdringlichem Luxus umrahmt wird – zusammen ist dies, mit dem künstlerischen Haus, und den künsterlischen Menschen dort , ein GENUSS für die Seele und fürs Herz.  Wenn man es dann noch schafft, loszulassen von seinem mitgebrachten Ideen, sich einzulassen, dort auf das was passiert, auf die Freundlichkeit der Menschen, die einen WAHRNEHMEN, mitzumachen – einfach durch eine einfache Aufgeschlossenheit, Freundlichkeit  – wird man dieses Hotel lieben.

Ich wollte nie mehr weg. Noch viel mehr erleben, alles aufsaugen, was geboten wird, die Chemie fliesst dort, künstlerische und empfindsame Menschen können dort auftanken. . alles im Preis inbegriffen. Wenn ich wählen darf, ich will nur noch da hin,  im Urlaub, als Begleiterin für ein paar Tage oder um abzuschalten, aufzutanken, um dann wieder in den Alltag frisch motiviert eintauchen zu können.

So viel Schönheit, so viel Natürlichkeit, so viel Einfachheit, die haben begriffen, was Luxus wirklich ausmacht.

I love it.

Kimi

Kategorie: Mein Tagebuch | Keine Kommentare »

Warum nur, scheint es so schwer..

Sonntag 16. August 2009 von Kimi

einfach sein.

Erfahrungen, Verhärtungen abstreifen, hinter sich lassen.

Sich öffnen, für den anderen, da sein, wahrnehmen fühlen, einbringen, annehmen, annehmen können, sich nicht verschließen.

Erwartungen abstreifen. All diese Erwartungen dass der andere zuständig ist für die eigene Glücklichkeit.  Wieder: sich einbringen.

Warum nur ist es so schwierig manchmal, einfach nur den Augenblick zu geniessen, das Schöne zu sehen, das Besondere anzuerkennen, Werte anzukennen, ohne zu bewerten, ohne dass wir dabei etwas zu verlieren scheinen?

Ist es so dass man verliert, selbst, an Wert – wenn man anderes was toll ist anerkennt?  Man muss es erstmal sehen können.  Das Ego erlaubt gar nicht, dass wir anderes erkennen, aus Selbstschutz, müssten wir sonst, wenn etwas anderest ist, als wir es kennen, umdenken, gewohnte Bahnen verlassen,  Unbekanntes, Fremdes bejahen,  das ist nicht so leicht. Das genau aber macht es aus, hat mit “sich einlassen” können zu tun. Aus vollem Herzen sich einzulassen, das Schöne anzunehmen, vorallem wenn es da ist.  Man muesste meinen es sei leicht. Ist es aber nicht.  Vorallem wenn es anderst ist.

Ich nehme mir vor mich hinzugeben, mich klein zu machen, einfach nur zu schauen und zu fühlen, was da an Wunderschönem auf mich wirken mag.  Hingeben heisst geniessen können, wer das nicht kann, verpasst so viel. Auszubrechen aus unserem Gewohnten, Platz zu machen für spontane Gefühle, Momente und wieder – anzunehmen und auch zu geben, nicht immer zu warten – dass der andere – macht und bringt – bringt so viel mehr Glücklichkeit.
Man muss es erstmal erkennen. Warum tun wir das nicht?
- Kimi-

Kategorie: Mein Tagebuch | 5 Kommentare »

Erleben, Geniessen, Leiden, Fühlen: LEBEN

Sonntag 16. August 2009 von Kimi

lilie
Heute bei Tagesanbruch wurde ich geboren
verlebte meine Kindheit am Morgen,
und über Mittag
hatte ich bereits meine Kindheit verbracht.
Es erschreckt mich nicht,
dass die Zeit so schnell vergeht.

Doch beunruhigt mich ein wenig der Gedanke,
dass ich vielleicht morgen schon
zu alt dazu bin,
das zu tun, was ich bislang aufgeschoben habe.

(Jorge Bucay)
**

Kategorie: Mein Tagebuch | 2 Kommentare »

Begehren..

Donnerstag 13. August 2009 von Kimi

Sex ist wie eine Droge und hat für die meisten Leute, mit denen ich zusammentreffe, eine ähnliche Funktion: Der Sex soll ihnen helfen, dem Alltag ein wenig zu entfliehen, ihre Probleme, Stress zu vergessen, sich zu entspannen. Abschalten!
Kann genauso berauschend und abhängig machen wie eine Droge.
Wenn jemand sich berauschen will, egal ob mit Sex oder mit etwas anderen, dann ist das seine Sache, mit guten oder weniger guten Konsequenzen, je nachdem. Aber wenn wir im Leben weiterkommen wollen, müssen wir lernen, zwischen gut und wirklich gut zu unterscheiden.
Liebe jedoch ist sehr viel mehr als die Begegnung zweier Körper, es ist eine Umarmung von Körper und Seele zugleich.
Alles ist wichtig! Ein Mensch, der sein Leben intensiv lebt, geniesst die ganze Zeit, auch Zeiten ohne Sex. Und wenn er Sex hat, dann geschieht das aus dem Überfluss heraus. Wie bei einem Glas Wein, das so lange gefüllt wird, bis es irgendwann zwangsläufig überläuft. Genauso unausweichlich ist die körperliche Vereinigung, weil der Mensch in diesem Augenblick den Ruf des Lebens annimmt, weil er dann – und nur dann – fähig ist, loszulassen, die Kontrolle aufzugeben und das war schon immer so und wird auch so bleiben. In dem Moment wo wir uns mit einem anderen Menschen vereinen sind wir komplett.

Nice Weekend
Kimi

Kategorie: Mein Tagebuch | 2 Kommentare »

Was wollen Frauen..

Montag 3. August 2009 von Kimi

Er sagte: hey, ich kann alles sein was Du willst..

wenn ich Dich in ein Nobelrestaurant ausführen soll und Dir regelrecht den Hof machen soll, kein Problem

wenn ich Dich so richtig begehren soll, dann mach ich das,

wenn ich Dir so richtig gut dDeinen Schoss ausschlecken soll, es Dir so richtig gut besorgen soll

- ich tue alles was Du willst.
Du musst es nur sagen.

Nur verprügeln werde ich Dich nicht.

aus – In the Cut –

Kategorie: Mein Tagebuch | Keine Kommentare »

Für den Augenblick

Sonntag 2. August 2009 von Kimi

Ich liege auf Bett, in dem Hotel wo wir uns IMMER treffen, meinem  Lieblingshotel.
Wir waren zur Ruhe gekommen, dem Körper war alle Entspannung, jeglicher Stress entwichen und wir beide lagen einfach nur da, relaxed, verschwitzt, errötet.

Dein Kopf lag auf meinem Schoss, er wurde mir sehr schwer, trotzdem bewegte ich mich nicht, wollte so lange wie möglich so liegenbleiben, den Moment geniessen, mitnehmen in meiner Erinnerung an Dich.

Ich streichelte über seinen Kopf, leicht nur, strich ein paar Strähnen aus dem Gesicht, so dass es zufällig wirken sollte, Gefühle muss man kontrollieren….

Ich hörte Deinen leisen Atmen, der immer regelmässig wurde. Eigentlich hatten wir noch eine lange Nacht vor uns. Eine ganze Nacht, Zeit die so wertvoll ist.

Nicht verstreichen lassen, dachte ich. Wer weiss, wann wir wieder mal so zusammen kommen. Alles würde sich verändern.
Deine Abreise diesesmal würde wohl für länger sein. Dann gibt es auch keine heimlichen, erotischen Treffen mehr. Gerade weil sie so heimlich sind, sind sie so lustvoll.  Vielleicht würde sich eine neue Geliebte an Deiner Seite einfinden, die meinen regelmässigen Platz einnimmt, sicher sogar würde sie das.  Nur keine Gefühle aufkommen lassen.
Trotzdem ist nicht nur Dein Kopf auf meinen Schoss schwer. Mein Herz ist es auch ein wenig. Nicht darüber nachdenken Kimi, schalte den Kopf aus, sage ich mir selber.

Ich nehme Deine Hand und setze sie auf meine Brust. Bewege sie, streichle meine Brüste mit Deiner Hand.  Merke wie sie langsam erwacht, eigenständige Bewegungen macht, meine Brustwarzen streichelt, kneift, bis sie größer und hart werden.

Nehme das Öl das neben dem Bett steht und fange an mich selber damit einzuölen. Meine Brustwarzen zu massieren, Dich immer beobachtend.

Will provozieren und fange an mich verführerisch  zu räckeln, meine Beine zu spreitzen, erst ein wenig nur, dann mehr und mehr und streichele mich selber mit einem Finger, mit zwei Fingern, bis die Feuchtigkeit gewiss nicht mehr nur vom Öl kommt. Deine Augen sind auf, Du bist ganz wach jetzt, Dein Körper, Dein Schwanz reagiert sofort, ich werde ihn vermissen, diesen herrlichen Schwanz, der immer genau wusste, dass ich es so gerne von hinten genommen werde, mit einer Deiner Hände noch mit meinen Brüsten spielend…
Mit einem schnell Ruck ziehst Du meinen Körper ein bisschen weiter herunter, so dass Deine Zunge auf Höhe der Stelle ist, wo sich meine Beine treffen.
Dein Kopf vergräbt  sich in meinem Schoß, schmatzende Geräusche, Du leckst mich ausgiebig und gar nicht zart, nimmst mich mit der Zunge, Dein Speichel vermischt  mit meiner Lust und gleichzeitig spüre ich Deine Finger..
Nur noch nicht kommen, denke ich, ich will nicht. Ich wehre mich mit letzter Kraft, beuge mich zu Dir hinunter um es Dir gleichzutun, tief einsaugend, damit Du weisst, wie es sich anfühlt.
Mit meiner ganzen Kraft, drücke ich Dich mit Deinem Rücken an das Ende des Bettes, nehme die mitgebrachten Seidentücher, binde jeweils eine Hand ans Bett, die Du nun ausstreckt halten musst, weil ich nur jeweils am Ende die Hände anbinden kann, so sitzt Du nun in aufrechter, völlig durchgestreckter Haltung gepresst an den Bettrücken  und ich habe einen Moment die Genugtuung dass Du Dich nicht wirklich wehren kannst, jedenfalls nicht, wenn Du mitspielst und ich setze mich mit brennender Möse auf Deinen steil erigierten Schwanz, der nur darauf wartet langsam und dann immer schneller geritten zu werden…

Kimi

Kategorie: Mein Tagebuch | 1 Kommentar »