Archiv für März, 2010

Der Frühling ist endlich da…

Freitag 26. März 2010 von Kimi

Art attracts us only by what it reveales of our most secret selves.
Jean-Luc Godard

mit den Frühlingsgefühlen kommen auch wieder die ersten Überlegungen, dass ich bald wieder neue Fotos auf meiner Seite zeigen will.

Eine Überlegung die gut durchdarcht werden will:  was für Fotos will ich zeigen, wie will ich mich zeigen, mit welchem Fotografen will ich arbeiten, hat er Zeit, wo wollen wir shooten, finde ich eine Location, was ziehe ich an  oder nicht, bekomme ich die Location und und und  nicht so einfach eben..

Aber die ersten Schritte habe ich gerade genommen. Wenn alles gut geht, shoote ich nochmal mit einem wirklich tollen Fotografen, der auch meine letzte Gallery:
http://www.kimi-escort.com/fotos/ vom Juni 2009  fotografiert hat.  Die Vorbereitungen die dafür zu treffen sind, nimmt man das Shooting ernst, sind nicht zu missachten, meist fange ich eine Woche spätestens mit einer Diät an, ich esse einfach sehr bewusst und viel weniger, mache massiv Bauchmuskeltraining, Hanteltraining, laufe.

Ich liebe es fotografiert zu werden, ich liebe die Beziehung, die Verbindung zwischen Fotograf und Model, die jedesmal anderst und spannend ist. Nur wenn diese stimmt, werden es “Hammer bilder” und “Hammerbild” will ich nun mal und bin mit nichts anderem zufrieden.

Heute habe ich gelesen das im Mai in New York das New York Photo Festival stattfindet: http://www.nyphotofestival.com. Ach, würde ich  gerne  dort hinfliegen. Ein Wochenende dort verbringen, tolle Photos anschauen,  tolle Leute, mich vollzusaugen mit der Beauty of Art.

Wäre ein Traum. Ein Vip Ticket und dann überall dabei sein zu dürfen, bei allen Events, Vernissagen, bei der Gala, der Vorstellung der Künstler, Fine Art, Nude Art.  Einige Europäer,  die in den letzten Jahren dort ausgezeichnet wurden und wunderschöne Bilder präsentiert haben. Das ganze findet statt im hippen “DUMBO” ( Down Under the Manhattan Bridge Overpass) auf der Brooklyn Seite, Nähe der Brooklyn Bridge.

Ich kann nur jedem empfehlen der gerade dann in New York ist dort hinzugehen, denn dann ist man mitten drin, mitten im Happening, mitten im Herzen in der Welt der Kunst der Fotografie, der Fine Art Photograhy oder was auch immer Sie sich dort anschauen werden.

New York Photo Festival
May 12-16.

- Love-
Kimi

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Liebeserklärung an “Mein Venedig” – Wahre Sehnsucht tief..(1)

Mittwoch 10. März 2010 von Kimi

 

Als Abenteuerin im Herzen, war ich schon an vielen Orten dieser Welt. Viele Orte die mich magisch anziehen und ich immer besuche, wann immer nur möglich.
Können Städte erotisch sein?   Absolut!

Ein solches Gefühl übermannt mich jedes Mal, wenn ich “Venedig” besuche. Für mich hat Venedig eine stark erotische Ausstrahlung, ich kann es mir auch nicht erklären. Venedig wäre, falls in Geschlechter einteilbar, eine 100%ige mondäne Dame, eine Geliebte, die je nachdem wie man sie behandelt, ob mit Ehrfurcht, Respekt, Demut – vor Ihrer Schönheit oder Blindheit ihrer wahren Schönheit gegenüber, den Besucher genau das erleben lässt, was er verdient, vielleicht was er möchte.
Die perfekte Geliebte also, so erscheint es mir, so fühle ich sie, diese Stadt, mal launisch, mal strahlend schön, verschliessen an manchen Ecken, aber immer immer sehr geheimnissvoll. Kleine Kramerläden, viele Brücken und in Gegenzug dann wieder super exklusive Geschäfte, ich liebe es so. Schmale Gässchen, in denen ich mich schon 100x verlaufen habe, um mich dann auf einmal an einem total verwitterten Gebäude wiederzufinden, völlig verschlagen von außen.
Ich trat also ein, um nach dem Weg zu fragen und befand mich, total unerwartet in einem wunderschönen, antiken Palast, einen alten Dogenpalast wie ich später herausfand, mit kostbarsten Mobiliar, viel Samt und dunkelroten Wänden und da war ER!
Ich hatte mich total verlaufen, wollte mein Venedig allein auskundschaften, allein das Feeling einatmen, dass die Stadt so intensiv verströmt und mich süchtig macht. Es war ungefähr 8.30 Uhr am Morgen und ich dachte mir nichts dabei einzutreten, denn die Tür stand halb offen (so als würde ich erwartet, dachte ich oft DANACH)
und ich wusste wirklich nicht mehr weiter.
Nun jedoch, da ich mich auf einmal aus dem nebeligen Frühmorgen kommend, in einem völlig fremden Haus befand, noch dazu so wunderschön, war ich furchtbar verlegen.
Ich fand mich wieder, in einem unendlich langen Flur eines alten Palastes, ziemlich verhauen von außen, irgendwie hatte ich sowieso nicht damit gerechnet jemand anzutreffen, als ich mich suchend umsah, um dann jedoch furchtbar zu erschrecken, als ich auf einmal in ca. 5 Meter Entfernung einen Herren im seidenen dunkelblauen Morgenmantel! auf der Treppe stehen sah, besser gesagt, er lehnte an der Brüstung und sah mich einfach ein wenig spöttisch an, als ich ihn entdeckte. Ich entschuldigte mich, sprach 1000 Worte in eine Sekunde, so kam es mir vor, um zu erklären, dass ich keine Diebin sei, mich nur wegen des Nebels total verlaufen hätte und nun verzweifelt den Weg zurück ins Viertel Dorsoduro suche, ich bitte vielmals um Entschuldigung.Wie er mich so ansah, so spöttisch, so durchdringend, ein großer, schlanker, sehr ansehnlicher Mann, wurde ich nur noch verlegener und fühlte mich ziemlich dumm, -typisch Touristin wird er denken- dachte ich. Schwupps, schon hatte ich wieder umgedreht um mehr oder weniger aus dem Haus zu rennen, als er hinter mir her rief. Signorina, rief er…. Aspetta. Er fragte mich, mit diesem spöttisch, lächelnden Mund, ob ich einen Espresso wolle, er sei gerade auf dem Weg zu Küche. Fast wie in Hypnose ging ich mit. Eine uralte echt-venezianische Küche, unaufgeräumt,jedoch, mit edelstem Geschirr, ich fühlte mich 1 Jahrhundert zurückversetzt. Nun, ich trank den Espresso, noch immer ein wenig verlegen, wegen meines Eindringens, beantwortete all seine Fragen, die er bezüglich meiner Person hatte und wollte mich wieder verabschieden. Er fragte, ob ich das Haus sehen wollte. Natürlich wollte ich das! Wann sonst, würde ich jemals wieder die Gelegenheit haben, solch einen alten Palazzo von innen zu sehen, direkt am Canale Grande, eines der ältesten Palaste Venedigs, so erklärte er mir. Meine Knie schlottern zusehends mehr, ich konnte mich nicht erinnern, jemals zuvor in meinem Leben einem so attraktiven Mann, mit solch einer erotischen Ausstrahlung begegnet zu sein.
Ich wurde mehr und mehr verlegen, fühlte mich wie ein Teenie.
Seine Familie sei auf Capri fü einige Tage, erzählte er, um den anstehenden Rummel wegen des venezianischen Karnevals zu entfliehen
.
Eigentlich war fast schon alles gesagt, obwohl ich in den letzten Minuten fast nicht mehr geredet hatte, aber die körperliche Spannung zwischen uns beide war definitiv auf Hochspannungsniveau.
Hätte ich meinem Gefühl dann und dort einfach nachgegeben, so hätte ich mich am liebsten gleich dort in der Küche auf dem Fliesenboden von ihm vögeln lassen, ihn gevögelt, dass uns beiden das Hirn weg bläst, ich verspürte so eine unbeschreibliche Lust, Gier, nach Sex, vielleicht nach diesem Mann, diesem Haus, dem Unbekannten.
Er war, so schätze ich Anfang 40. Die Hausführung dauerte mindestens 45 Minuten, da er mir zu jedem Bild, dass auch nur irgendwo hing, oder stand, eine ausführliche Beschreibung gab, er nahm einfach meine Hand und zog mich hinter ihm her, willenlos, was ist nur mit mir los, nehm Dich zusammen,  so dachte ich  und doch konnte ich dem Feeling nicht entkommen.

Nun die Führung war beendet, das Haus, der Palazzo wunderschön, so schön, dass ich ganz andächtig geworden war. Ich musste mich verabschieden. Bedankte mich, für den Kaffee, die spontane Gastfreundschaft, die Wegbeschreibung zurück, Führung und überhaupt alles… Er nahm meine Hand und ließ sie nicht mehr los, machte mir kleine Komplimente zurück und sagte, dass er mich gerne am Abend zum Cena abholen würde, wenn okay mit mir.
Wir verabredeten uns für 8 Uhr vor meinem Hotel und ich verließ das Haus. Boy, war ich aufgeregt. Zitterte beim Heimgehen, aber nicht vor Kälte, sondern vor Vorfreude, Aufregung, ach ich weiß nicht was. So aufgeregt. Ich kann die Aufregung noch heute, in diesem Augenblick spüren, als wäre es vor 5 Minuten gewesen, so intensiv war sie.So ein Gefühl hatte ich bis dato noch nie erlebt, nicht in diese Richtung, die ich selber nicht definieren konnte, aber ich ahnte, dass der kommende Abend unbeschreiblich werden würde und ich freute mich sehr darauf..
Kimi  (geschrieben 26. Januar 2007)

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Auf der Suche nach…

Mittwoch 10. März 2010 von Kimi

Hallo Ihr Lieben,

ich weiß, dass einige von Euch, damals als Noblesse zu gemacht hat, noch ein paar meiner Geschichten kopiert haben. Ich habe Mails dazu bekommen, weiß jetzt aber nicht mehr genau von wem.

Unglücklicherweise ist mir meine Word.doc kaput gegangen und ich suche nun den Beitrag “Wahre Sehnsucht in uns drin – Teil1″.

Falls irgendjemand von Euch diesen gespeichert hat, lasst ihn mir doch bitte zukommen.

Dankeschön!
-Kimi-

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Spielereien der Phantasie

Mittwoch 10. März 2010 von Kimi

Er hatte spezielle Wünsche schon vorab.Spielzeug sollte ich mitbringen (nur um später festzustellen, dass er einen ganzen Koffer davon dabei hatte), elegant gekleidet, aber ohne Höschen, hungrig sollte ich außerdem sein, offen um zu genießen.
Eine Nacht desGenusses, so hatte er es angekündigt.
Was genau ich mir darunter vorstellen sollte?  Nun, ich war neugierig und würde sicherlich herausfinden, was er darunter verstand. Das ausgewählte Hotel war die perfekte Kulisse dafür, genau mein Geschmack, sinnlich und sündig eingerichtet.
Das Zimmer war überflutet von Kerzenlicht, ich war fast geblendet davon, er hatte sich die Mühe gemacht und vielleicht 100 Teelichter angezündet, die überall waren.

Ich würde mich als in die von mir geahnte, angeforderte Rolle begeben, ein wenig anrüchig, sinnlich, verwegen, aber nach außen äußerst elegant, beherrscht. Der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt und wenn wir beide wollen, werden sie heute Nacht ausleben, sagte er mir.

Verführung hat zwar mit Erotik zu tun, jedoch geht es immer um die Macht über den anderen. Wenn das „Gegenüber“ passt schlüpfe ich leicht in verschiedene Rollen, Persönlichkeiten, wahrscheinlich sind sie sowieso schlummernde Parts die jeder von uns in sich hat, mal mehr, mal weniger.

Wie schön, dass ich sie als Escort erkunden, herausfinden, erfühlen, erspüren kann und meine eigene Vielfältigkeit begreifen lerne, auch die sich daraus resultierende Tatsache, dass keine Form davon irgendwie anrüchig oder schlecht ist, sondern nur eine weitere Facette sein kann.

Für uns Frauen ist es leicht in verschiedene Rollen zu schlüpfen, man muss sie nur fühlen und vorallem zulassen.  Sensibel genug um authentisch zu sein und sie nicht einfach zu spielen, lerne ich mich kennen.
“Ich bin die Hure, die dem Liebespiel dient, die devote „Sklavin“ und
letztlich doch wieder nur ich selber, den als Frau vereine ich nun mal beide Rollen in einer Person mit vielen Facetten und das Bild schließt sich hundertprozentig”.
Es ist keines davon negativ. “Der Phantasien sind keine Grenzen gesetzt und wir sollten sie auch ausleben“, sagte er!
Kimi

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