Archiv für Juli, 2010

Ich ergebe mich

Donnerstag 29. Juli 2010 von Kimi

P E N E T R A T I O N hmmmmm,

in der Mythologie ist die Frau die schwächere, diejenige die das starke erigierte Glied in sich aufnimmt,
sich ergibt, sich hingibt, ihm, dem Mann, dem Glied.
Die Macht hat der Mann solange über sie, so lange er seine Kraft, seine Power, seinen Saft, nicht hergibt.
Ohnmächtig ergeben, seine Stöße aufnehmen, durchbohrend hingebend, sich wunderbar schwach fühlen, hingeben, dem mächtigen Phallus, ich kann mir keine Frau vorstellen, die keine schwache Knie bekommt, bei dem Gedanken allein… zwischen den Beinen entwickelt sich sofort ein Prickeln, eine Nässe, die Natur richtet es schon ganz von allein..

Die ergebene Frau, die schwächere, die aufnehmende. Trägt den Mann auch danach noch mit sich, denn er hat sich in ihr ergeben, egal wo er danach ist, wie frei er ist, sie ist es nicht, denn er war in ihr, hat sie gezeichnet, seine Spuren hinterlassen.

Daher ist es immer die Frau, die mehr nimmt, mehr liebt, mehr leidet, jedenfalls aus esoterischen und mythologischer Sicht und ich muss gestehen, dass der Gedanke eine Wahrheit trägt, auch wenn wir Frauen heute so selbstbestimmend und stark und autark auch Männer benutzen, uns an Ihnen ergötzen, sie nehmen, wenn wir wollen, aber ein bisschen mehr bleiben sie in uns immer, mehr, als andersrum, das weiß der starke Mann.

-Kimi-

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Was ist eigentlich Sinnlichkeit

Sonntag 18. Juli 2010 von Kimi

Vor kurzem hat mich jemand gefragt, was Sinnlichkeit für mich persönlich sei. Die Frage hat mich erstaunt, irgendwie dachte ich, es sei für uns alle klar und erstrebenswert, aber jemand der 12 Stunden am Tag arbeitet, hart und zielorientiert, hat vielleicht vergessen, dass man außer mit dem Geist auch noch anderst wahrnehmen kann.

Sinn lich keit. Oder Sinn lich…
Ich glaube fast das ist mein Lieblingswort. Mit allen Sinnen wahrnehmen. Ja darum geht es. Den Kopf auszuschalten. Schmecken, riechen, fühlen, hören, sehen…

Geniessen. Geniessen hat definitiv mit Sinnlichkeit zu tun. Die Sinne schärfen, auch darum geht es. Schade ist es nur, dass man manchmal vergisst, mit den Sinnen wahrzunehmen und nicht immer nur mit dem Kopf.

Ein leckeres Essen, mit Gaumen und Zunge und den feinen Geschmacksnerven, wirklich zu geniessen, es wirklich zu schmecken, kann genauso betörend sein, wie einen schönen Sonnenuntergang zu sehen, ihn bewusst zu sehen. Beim Date ist es ähnlich. Sich für einander bewusst Zeit nehmen, sich gegenseitig wahrzunehmen, sich zu fühlen, zu schmecken, zu riechen, den Klang der Stimme aufzunehmen. Sex bewusst wahrzunehmen, den anderen wirklich zu fühlen, darum geht es eigentlich. Doch nur die wenigsten nehmen sich die Zeit dafür, trauen ihren Instinkten. Sinnlichkeit ist so erregend. Der Ausdruck einer Frau die wirklich sinnlich ist, kann süchtig machen, so sagte mir mal jemand. Das glaube ich sofort.

Die Sinne sind so wichtig. Wer intuitiv noch auf seine Wahrnehmungen, seine Sinne sich verlassen kann, deshalb weil man sie nicht vergessen hat und sie einsetzt im Leben, lebt so viel besser. Intensiver. Der Radius verändert sich, wird größer und die Seele singt viel öfter, weil sie sich freuen kann, auch an den sogenannten kleinen Dingen im Leben.

Ich nehme mir vor diese Woche sehr sinnlich zu sein. Männer passt auf da draußen, ich bin unterwegs..

Kimi

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Summerly hot greeting to Berlin – Thanks for the picture

Freitag 16. Juli 2010 von Kimi

Hi K.

thank you very much! I like the picture, always talking about Munich here, and maybe not giving other cities enough appreciation. If I would live in Berlin – I know I would love it,  its very different from Munich, and I am not trying to judge or say, it is better there or there,  the two cities are just very different, that all.

I know that if I am in Berlin I always feel like coming from a small place because Berlin is really impressively big, and the nice thing about it  is, that each area has its own community, it`s own flair… and then it does not seen big at all.

So I must say, I really appreciate your picture about the beautiful city Berlin. The picture want to make me go there right now.

Big hug
Kimi

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Hitze…

Dienstag 13. Juli 2010 von Kimi

Ist es nicht so dass die Vorfreude auf etwas viel zum eigentlichen Höhenpunkt des Ereignisses (egal was es ist) beiträgt?
Die Zeit des Kennenlernen, das gegenseitige Abtasten mit den Augen, den Geruch des anderen wahrzunehmen, aufzusaugen, sich vertraut zu machen. Natürlich kann es auch mal sein, dass man einen Wildfremden trifft und die Ausstrahlung so animalisch ist, dass sämtliche anerzogene Beherrschung vergessen ist und man sich wie hungrige, wilde, triebgesteuerte Tiere aufeinander stürzt.

In der Regel zwischen zwei Fremden ist das aber eher selten und mehr Phantasie als Realität, dieses kommt öfter vor, wenn man schon vertraut ist, sich kennt, einfach fallen lassen kann um zu hinzugeben, zu provozieren, zu spielen, aufzureizen.

Vielleicht ist es auch eine Frage des gegenseitigen Respekts, oder vielleicht auch nur Usus in unseren Breitengraden, obwohl die momentane Hitze dazu führt, anerzogenes Vergessen zu machen und uns Mitteleuropäer zu Bewegungen und Taten verleitet wie sie eher in Südeuropa zuhause sind..

Ich liebe diese Hitze, obwohl sie mich betört, mitnimmt, schläfrig aktiviert, mich meiner eigenen Hitze bewusst macht, dem Geruch meines Körper, der Nässe zwischen den Beinen, die Gedanken in der Arbeit abschweifen, zu Phanatsien verleitet wo ich mich auf einmal in einem Nordafrikanischen Ort bewege, in einer wunderschönen, gekachelten hohen alten Wohnung, mit wertvollstem Mosaiken an der Decke und an den Wänden, wo kleine, bunte Vögel an der Decke gen Himmel fliegen und mich erschrecken, so schnell sind sie da und wieder weg, die Hitze die einen leichten Schweissfilm über meine Haut gezogen hat und mich nur noch ermattet da liegen lass, auf dem rießigen Himmelbett, zwischen marokanischen Kissen, die ich mir fiebrig zwischen die Beine ziehe, weil Du nicht da bist.

Kimi

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Suite 345

Samstag 10. Juli 2010 von Kimi

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Ein 12 Stundendate, mitten in den Bergen. In einem ganz besonders schoenen Hotel ganz hoch oben.
12 Stundendates sind ja immer etwas ganz besonders, haben ihren eigenen Geschmack.

Ich bekomme mehr und mehr den Eindruck, dass die Herren, die ein 12 Stunden Date buchen, die absoluten Genießer sind.
Man kann sich in Ruhe kennen lernen, den Abend langsam angehen lassen, reden, flirten, erobern und erobern lassen, ohne auf die Uhr schauen zu müssen.

Nun dieses Date in Österreich war wirklich schön und begann so:

Im Hotel angekommen, stand ich vor dem Aufzug, der mich in den 3. Stock bringen sollte.
Die Lobby war leer. Gerade als ich in den Aufzug einsteigen wollte, spürte ich hinter mir noch jemanden stehen. Ich sah mich nicht um und stieg in den Aufzug.
Die Person hinter mir auch.
Ich drückte den Knopf 3 und die Person sagte zu mir: Suite 345? Da sah ich mir den Herrn im Aufzug zum ersten Mal richtig an und musste lachen so begann unser Date..
Ja, sagte ich 345.

Die Chemie stimmte und während wir in einer Bar uns langsam auf das kommende einstimmten, wurde ich immer neugieriger und gespannter. Den Worten nach zu urteilen, hatte ich ja einiges zu erwarten “Einen der gerne verwöhnt!
O la la, und so war es dann auch.
Er kleidete mich langsam aus, während seine Zunge gleichzeitig überall war.
Er schleckte mich bis ich fast nicht mehr konnte, an Stellen von denen ich gar nicht wusste, vorher, dass sie erogen waren.
Mein Haut, meine Sinne waren so übersensibilisiert nach einer Zeit, dass ich um Gnade bat, aber er hörte nicht auf und jagte mich von einem Orgasmus zum anderen.
Ich glaube es dauerte Stunden, bis ich mich zum ersten Mal revanchieren durfte.
Die Stunden zusammen waren super intensiv und absolut gefühlvoll.
Lieber A, falls Du dies hier irgendwann mal lesen solltest: Danke noch mal für das schöne Treffen, Du bist ein wirklicher Genießer, Gefühlsmensch und weißt wie man Frauen glücklich macht!

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Dies und das zum Wochen..ende bzw. Wochenanfang

Sonntag 4. Juli 2010 von Kimi

Gestern habe ich eine schöne SMS bekommen. Von jemanden der sich viel in der Natur aufhält, bzw. viel durch die Natur radelt, viele viele Kilometer jeden Tag, bei jedem Wetter, egal ob regnet, manchmal sogar schneit, oftmals widriger Temperaturen trotzend..

Abgehärtet denkt man sollte man(n) da sein. Aber vielleicht auch viel feinfühliger für eben genau diese Empfindungen die man eben nur “draußen” wahrnimmt. Schreibt nur einen Satz, so nebenbei vom Geruch des Grases, der Luft, des Sommers. Schön, wenn man den Sommer riechen kann. Eine Kombination aus dem Duft des Blütenstaubes, frischen Holz, Wasser das auf Steinen verdunstet.
Ein Poet auf dem Fahrrad unterwegs.

Heute habe ich auch versucht den Sommer zu riechen. Bin dann aber hängengeblieben, am Duft eines Holzofengrills, ein kleiner Biergarten an der Isar in Thalkirchen, Holzkohle, hmmm, roch zu köstlich und so habe ich mir ganz banal eine Forelle vom Grill gegönnt, nicht so poetisch aber sehr lecker.

Kimi
***
P.S. Wünsch uns allen nochmal so eine schöne Woche wie diese, so heiss, so sommerlich, mit einem hoffentlich weiteren so schönen, stolz machenden Fussballspiel wie gegen Argentinien, ich war zum ersten Mal bei einem Public Viewing Event, zugegeben, einem sehr gepflegten mit Sitzplätzen ausgestatten Event, bei der Nationalhympe sind alle ganz selbstverständlich aufgestanden und haben mitgesungen, sah so aus als ob alle den Text kennen würden, stolz und ehrlich sahen sie aus, und irgendwie inbrünstig, und sehr glücklich irgendwie, ohne Scham einfach mitzusingen, wie fast jedes andere Land auf dieser Welt auch, da habe ich zu ersten Mal in meinem Leben Gänsehaut bekommen beim Klang der Nationalhympe, die Menge der Leute und das Gemeinschaftsgefühl haben es passieren lassen. Es war Komisch, aber sehr ergreifend.
Unbekannt, aber gut.

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