Archiv für die 'Meine Empfehlungen' Kategorie

Life is a choice. It is YOUR life…

Samstag 28. Januar 2012 von Kimi

Heute habe ich einen deprimierenden Tag, Augenblick.

Warum nur muss alles immer so kompliziert sein.

Kann es Freundschaft zwischen Mann und Frau geben? Ohne dass einer von beiden irgendwann einmal das Gefühl nach “mehr” bekommt?

Ich glaube nicht. Habe es noch nie im meinem Leben wirklich so erleben können. Das Mann-Frau-Ding war doch immer irgendwann oder sogar auch immer da.

Oder man deklariert jemanden zum Freund, weil man meint, nicht wirklich sein Typ zu sein, fühlt sich sicher und frei und das klappt dann auch wieder nicht, der Liebesteufel schlägt zu, packt ihn und schmeisst ihn auf Dich drauf, was machst Du dann?

Man will niemanden verletzten, schon gar nicht wenn man jemanden mag. Äußere Umstände erschweren die Situation, wir sind alle bedürftig, der eine mehr, der andere weniger. Jeder auf seine Art.

Ich bin zurzeit bedürftig nach Kraft. Jemand anderst jedoch nach Nähe, Liebe und Zuwendung und so kann man sich nicht wirklich greifen. Lauf lauf lauf, schnell und schneller, ich kann mich nicht verteidigen, bin schutzlos und empfindlich und habe ich die Kraft noch, jetzt, heute jemand anderem beizustehen?

Ist es nicht meine Pflicht, als Mensch und Freund als Teil des Universums dann auch einfach da zu sein? Ist wohl eine Frage der Grenzüberschreitung.

Die unsichtbaren Grenzen, die Aura, darf jemand eintreten oder nicht? Tritt er einfach ein, ungefragt? Hmmmm, nicht gut, ein Verstoss gegen die Würde, Respekt des anderen. Wo bleibt das Gefühl für den anderen? Muss ich es immer haben? Immer offen sein? Darf ich mich schützen?

Ich muss. Ja ich weiß, ich laufe gerne davon, wenn es um private Nähe geht. Dann bleibe ich doch lieber Kimi, die alles gibt und alles geben kann und unheimlich gut darin ist, sich verzustecken, sich einzustellen auf andere, sie zu fühlen und sich dabei fast selbst zu vergessen..

Dabei bin ich doch immer ich selbst. Eigentlich!

Ich hab heute wohl meinen “blauen” Tag.

Love to all of you.
Kimi.

***
Außerdem möchte ich noch auf einen interessanten Escort Blog aus den Staaten aufmerksam machen, den ich heute zufällig gefunden. gelesen habe. Escorting muss dort, so habe ich den Eindruck, ein viel härteres Business sein. Hat mich traurig gemacht, von Amber zu lesen, aber auch sehr “Augen öffnend” wo ich nicht hin will.

Hier ein Beitrag aus Ihrem Blog: (beinganescort.blogspot.com)

http://beinganescort.blogspot.com/search?updated-max=2011-04-29T19:01:00-07:00&max-results=2

Hier die Geschichte davon: (Stuck and miserable)

I`m sorry for being away for so long. I’ve been stuck in a slump. Working like crazy, burning out, taking a week off -then two.. Dragging myself back and hating every second of it. For those who don’t know, I have to move again soon and so I have no choice but to come up with some fast money.  

The only thing worse than escorting is leaving, getting out, realizing the effects is has had on you and your spirit. Starting to heal the damage, and then with a twist of bad fate that i have become all too familiar with, having to go back in. It’s almost an indescribable feeling of suck. I know better, I dread working, and I can’t even pull it off like I did once. Once you have to face it, and stop lying to yourself about the easy money – once you truly own up to what this industry is and then turn around and go back to it , well I can’t expect to be able to pull it off like I once could.

I’m not in the same line, not even close, but it is what it is. Being fake…lying… Counting on this money to keep us safe, and hating everyone In my path. I’m literally the definition of miserable. I started with a small group of regular friends, but I am pushing them away one by one, and then having to let new people in which is so dangerous. I’m so aware of every danger now. I used to know, but not feel it. Now every part of me feels the overwhelming fear with each new face. I am no longer the numb carefree girl I once was, and it sucks. I cant deal with the men at all. I do it, and I pull it off because I am obviously a good faker, but my mind is so aware of how wrong this is. I feel badly for myself, for the wives they keep telling me all about, for all the ones out there just like me.
Ive lost clients because I make them feel a connection. It’s my job. I make them feel such a connection with me and I play the game, but there have been a few now that don’t understand the rules of the game, and when it ends, and have gotten mad that i wont have dinner out with them, or go on trips, or answer their calls on my personal time. The line is blurred, and I have no tolerance for the blur. Business is business, but if they are going to get mad because I won’t jet off to an island with them, I am going to tell them exactly what they don’t want to hear. Take your wife. I am not your girlfriend, or mistress, or anything other than business. Take that wife you keep telling me that you love and how wonderful she is.

My faith in men is gone. Gone, gone, gone. This last relationship ending, and the way he has treated me, combined with what I see in the industry- gone. I don’t think I will ever look at a man and see love, or anything other than a giant walking dick who will do whatever necessary to sneak into bed with as many women as he can get away with. Jaded with a capital j I am … I admit it, but getting to where I was emotionally and spiritually, and then to have my world crash in on me again, and be right back here is devastating. But damn it I am determined to get through this, get to where I need to be, stand up and brush this shit off again and move forward. And I will, but I just hope I get back to where I was when I started this blog. Right now I am so angry and I hate it. Its not me and I don’t handle it well. I hate my ex for his role in this, I hate myself for getting myself Into this situation, and I hate my clients. I’m turning into an angry sad person that I don’t want to be, and I just want this to be over.

Desperate times make us do things we don’t want to do, and I know how many of us are in the same boat right now. Your e,ails piss me off and break my heart at the same time. I feel bad for you all, and your situations. I feel bad for myself. I want to scream that we don’t have to do this, that there are other ways, and this is a really shitty fix for a problem, but I am in the same boat, so screaming won’t do much good. I/we have to survive, we need shelter, and food, and a way to get on our feet, because we will stand again someday, I promise.

I cry everyday, and In my world I am totally alone and angry, but secretly knowing you all through this blog and your emails means the world right now, so I thank you. Be safe, stay strong, and lets get through this crap.

****
Love Kimi

 

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Philippe Jaroussky

Samstag 14. Januar 2012 von Kimi

In dieser Woche war Philippe Jaroussky, ein Countertenor, zu Gast in München. Er gab ein Konzert in Prinzregenten Theater. Ich war von seiner Stimme berauscht. So fein so zart, das man fast zu Tränen gerührt ist.

Man konnte förmlich seine Leidenschaft für die Musik und speziell für seinen Gesang spüren. Zusammen mit seinem Pianisten gaben sie dem Münchner Publikum ein Fest für die feinen Sinne. Wir Münchner bedankten uns. Drei Zugaben! Dann minutenlanger Jubel, Standing Ovation und es gab eine weitere Zugabe.

Wenn ihr die Gelegenheit habe solltet Philippe Jaroussky zu hören, so lasst diese Gelegenheit nicht versteichen. es lohnt sich, ich verspreche es Euch.

Philippe Jaroussky – Haendel

Philippe Jaroussky – Vivaldi aria

 

- Kimi -

 

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vom Boxen

Dienstag 10. Januar 2012 von Kimi

Eine Empfehlung für meine intellektuellen Leser, für alle Männer oder die die es werden wollen

Wolf Wondratschek Im Dickicht der Fäuste – Vom Boxen

Wolf Wondratschek, den ich so bewundere, schrieb hier eine Liebeserklärung, eine Ode, an den Boxsport. Er zeichnet ein Bild des modernen Boxsports der letzten 100 Jahre. Liefert Anekdoten und Lebensweisheiten. Er schildert den Kampf des Willens und die Poesie des Tanzes im Ring.

  • Ob Boxen nicht langweilig ist? Nein, nicht mit dem Buch.
  • Boxen ist doch was für die Unterwelt! Weit gefehlt.
  • Boxen ein hirnloser Sport? Boxen schult den Willen, die Ausdauer, die Präzision und erzieht uns zu Demut.

Drei Zitate aus dem Buch:

  1. „Erstens, vergesst nicht, kommt das Fressen. Zweites kommt der Liebesakt. Drittens das Boxen nicht vergessen“ B. Brecht
  2. Ein Kampf der Ordnung im Chaos schafft. In einem gewissen Sinn ist es beim Boxen wie bei der Kunst – man muss haarscharf Echtheit von Poesie unterscheiden können, spüren, wo Authentizität aufhört und die Berechnung anfängt.
  3. Lege Dir jeden Tag für Deine Sorgen eine halbe Stunde zurück, riet ein chinesischer Weisheitslehrer seinen Zeitgenossen und der Nachwelt, und in der Zeit mache ein Schläfchen. …Wen hält nicht schon der Gedanke wach, das es welche gibt (und es gibt sie!), die, während du schläfst, hellwach weiter an ihrer Karriere basteln, und das nicht ausgeschlafen, sondern austrainiert?

 

Was für phantastische Körper der Boxsport hervorbringt. Was für ein Anblick wenn diese modernen Gladiatoren, mit glänzenden Oberkörper auf einander prallen um den Besten des Tages zu ermitteln. Das ist das Maß für Kraft, Willen, Adrenalin, Testosteron. Die Luft um den Ring ist geschwängert von der Manneskraft und vom Sex.

 

- Kimi -

 

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VideoGames

Sonntag 8. Januar 2012 von Kimi

Lana de Ray mit dem Lied Video Games trifft den Zeitgeist der Gesellschaft.

Lana Del Ray Video Games

Liebe Leser nehmt Euch die Zeit hört Euch die schöne Stimme an.

So melancholisch, so schön. Ich fühle mich von der Stimme verzaubert, sie hat mich berührt.

Achtet auf den Text. Er ist so wunderbar und leider so wahr.

Lana Del Ray Video Games

Dann schaltet Euren Rechner oder Spiele Console aus und nehmt Eure Freundin in den Arm. Dazu noch einmal dieses schöne Lied und ein Glas tiefroten Rotwein.

Mit diesem Appell wünsche ich Euch eine schöne und ereignisreiche Woche. Sorgt dafür das Ihr ein sinnliches, erotisches Abenteuer in der kommenden Woche erlebt, an das Ihr gern zurück denken möchtet. Etwas besonderes was Ihr bis dato immer auf später verschoben habt.

Euch allen meinen lieben Lesern eine schöne Woche

- Kimi -

 

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Poesie der Worte

Dienstag 3. Januar 2012 von Kimi

Die Versicherungs Kammer Bayern zeigt bis zum 20.02.2012 eine Retrospektive von Paolo Pellegrin. Gezeigt werden ausschließlich S/W Bilder. Bilder aus Krisengebieten. Bilder die keinen oberflächlichen Eindruck hinterlassen. Diese Bilder gehen ganz tief und berühren die Seele der Betrachter.

Der Magnum Fotograph Paolo Pellegrin hat eines seiner Fotos wie folgt kommentiert: “Sie war einfach und auf schöne Weise sie selbst”.

Dieser Satz ist so einfach und so schön, den konnte ich Euch nicht vorenthalten.

- Kimi -

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Veröffentlicht für askme – Demut von Philip Roth

Freitag 30. Dezember 2011 von Kimi

Manchmal, in schwierigen Zeiten kommt ein Engel und schubst ein wieder an, spendet Kraft und hilft aus. Ich hatte meinen Blog etwas verwaisen lassen und prompt bekomme ich Post mit schönen Geschichten. Ich möchte mich bei allen bedanken, die mir und meinem Blog die Treue halten.

Ich möchte Euch askme’s Rezension zum Buch Demut nicht vorenthalten. Diesmal schreibe ich lieber das böse Wort. Du weisst welches ich meine ;-)

Danke Dir askme, mein treuer Leser

************************************

Ich muss es ganz ehrlich zugeben. Ich kannte Philip Roth nicht. Er gilt als einer oder der(?) wichtigsten amerikanische Romanciers der Gegenwart. Ich musste aber auch schon oft feststellen das Buchpreise bei mir nicht unbedingt mit Lesefreude gleichzusetzen sind. Ich denke da nur an Parfüm (P. Suesskind), hochgelobt, ich habe mich hingegen gequält dieses Buch zu Ende zu lesen. Doch zurück zu Philip Roth und Demut.

Ich bekam das Buch von einer guten Freundin, wohl mit einem kleinen Augenzwinkern auf meine Affinität was Dominanz und Unterwerfung betrifft.

Worum geht es? Es geht um einen alternden Theater Schauspieler, Simon Axler, dem es einfach nicht mehr gelingt zu spielen. Er, der er die Herzen berühren konnte das, sein Publikum mitnahm auf der Reise seiner Verwandlung seiner Rolle, er konnte nur noch seinen Text herunter erzählen als ob er ein Telefonbuch vorliest. Keine Emotion, das Publikum war gelangweilt. Er war am Ende. Am Ende seines „Sich’s“ des Schauspielers,. Als Schauspieler konnte sich vorzüglich definieren, es war das Ende seines Leben.

Ich fühlte mich als Leser heruntergezogen, Auch ich, als Leser, wurde alt, kämpfte gegen den Verlust meiner Fähigkeiten. Philip Roth warf mir den Mantel des Alters, der Versagensängste und der Verabschiedung in den Ruhestand über.
Als Leser war ich auf der Suche nach dem Ausweg. Philip Roth, Amerikaner, wird schon für das happy end sorgen und dann kam es. Er begann eine Affäre mit der lesbischen Tochter seines Freundes. Die Gedanken an das (meines?) fortschreitenden Alters, berufliches aus, waren sofort unwichtig. Die Phantasie ging mit mir durch. Eine Affäre mit einer Frau, vom Alter hätte sie seine Tochter sein können. Ist das nicht der Traum von vielen Männern? Das gepaart mit der Phantasie mit einer oder mehreren lesbischen Frauen zu schlafen. Wer denkt da noch an Beruf, Karriere oder Alter? Who cares, I f**** this young woman.

Letztlich war ich nach dem Beenden des Buches nicht sicher ob es einen direkten Hinweis auf die Demut gab aber ich nahm erst mal vier Sätze aus dem Buch mit:

- „Ich finde es herrlich und will das es nicht aufhört“
- „Ich werde es versuchen, wenn Du es auch versuchst“
- „Wenn wir scheitern, dann wegen uns, nicht wegen Ihnen“
- „es ist zu spät sich durch Rückzug zu schützen“

Genuss, Lust, Verantwortung, und dem Ende in die Augen sehen

Und da stand ich nun. Wurde hier exemplarisch mein Ende prophezeit? Was kann ich machen um das Ende zu verzögern und will ich überhaupt zusätzliche Zeit ohne Inhalt? Ich glaube es ging um die Demut vor dem Alter und die Demut vor der Jungend und die Demut vor sich selbst. Jedes davon ist ein Geschenk und hier tut Demut gut.

Simon Axler, der Schauspieler hat alles richtig gemacht. Er hat sein Leben gelebt. Hat die Jugend, welche sich in der lesbischen Verführerin manifestiert, noch einmal kosten dürfen. Hat eine neue unerwartete Lebenserfahrung, die er nie für möglich gehalten hat, am Ende seines Lebens machen dürfen und hat sich nicht um die kleinbürgerliche Moral gekümmert. Respekt.
Als die Liaison vorbei war, war es auch mit ihm vorbei.

Demut? Ich muss mich in Demut gegenüber dem aufbäumenden Willen von Simon Axler üben. Ein lesenswertes Buch für Leute ab 40+ und alle die sich bereits einmal gefragt haben: “werde ich alt?”

Askme

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So schönnnnnn – David Grey

Sonntag 5. Juni 2011 von Kimi

Love it.

“On winter trees the fruit of rain Is hanging trembling in the branches Like a thousand diamond buds And waiting there in every pause That old familiar fear that claws you Tells you nothing ain’t no good Then pulling back you see it all Down here so laughable and small Hardly a quiver in the dirt”.

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Urlaub und Island!!?? Irgendwann sicher.

Sonntag 5. Juni 2011 von Kimi

irgendwann bin ich da auch mal, muss ich unbedingt mal hin.
Unbedingt.
VISIT ISLAND.

Kimi
*****

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Escort München – Dedicated thought to…. – Buchtip: Das Geschenk…

Samstag 26. März 2011 von Kimi

Gerade habe ich eine wunderbare Reportage von Wolf Wondratschek gelesen. Einem der nichts, fast nichts, so liest man, hört man, erschließt man sich, ausgelassen hat. Ein Underdog, der alles liebte was nicht konform war, einen hätte ich ich “damals” getroffen, sofort geliebt hätte, auf die eine oder andere Art oder sogar im Ganzen. Er faziniert mich sogar jetzt, ein bisschen älter noch immer.

In den früheren Jahren, als es in München, vorallem in Schwabing, in den 70ern noch wild und frei zugegangen ein muss, war er ein Held, ein Revoluzzer, ein Poser, ein Frauenvernascher, einer der sich einfach alles nahm, was er wollte. Frauen haben ihn geliebt. Er hatte anscheinend das Gewisse etwas und ich stelle mir vor, dass man mit ihm wunderbaren, nassen, schwitzigen, nasty Sex haben konnte. Gelitten haben die Fauen meist immer mit ihm, unter ihm. Trotzdem aber konnten sie nicht von ihm lassen. Er hatte einfach Charisma. Einfangen konnte man ihn nicht, verbiegen liess er sich auch nicht.

Vielleicht erschien er vielen oberflächlich und hart, aber tief in seiner Seele schätze ich ihn als sehr verwundbaren und wunderbar weichen Menschen ein. “Einer der weint”.

Wer sonst könnte so schöne Sätze schreiben wie den als er im Bus fahrend beobachtet, wie eine Frau in der Reihe vor ihm sitzend, ihrem Freund am Ohr knabbernd: Es gibt nichts, was einen Mann einsamer macht als das leise Lachen am Ohr eines anderen.

Solche Sätze erwartete man nicht, von Männern wie ihm. Eher von Frauen. Er aber schrieb sie. Ein Schaf im Wolfspelz. Oder etwas anderstrum? Feinsinnig und hart, weich aber nehmend, sehr interessant finde ich. Er stand immer dazu, Kontakte mit Prostituierten zu pflegen. Ganz offen. Schade, das wir nicht “zeitgleich” gelebt haben, ich ihn “damals” nicht treffen konnte.

Wir hätten bestimmt eine ganz wunderbare Zeit miteinander verbracht, zittrig und schwitzig, nackt im Bett liegend, irgendwo im Marokko, in einem Zimmer voller Mosaiken an der Decke, das Fenster offen, der Vorhand wehend im leichten warmen Wind, der doch keine Kühle hereinbrachte, ich sehe schon die Phantasie geht mit mir durch..

Bestimmt kein einfacher Mensch. Aber einer der denkt und wunderbare Prosa schreiben kann. Er zitierte im Internview einen wunderbaren Satz den ich mir merken werde und gerne anderen zugänglich machen möchte:
Höre denen zu die schweigen”.

Sein neues Buch kaufe ich mir ganz bestimmt.

Kiss Kimi
Escort München


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Sehnsucht, Begierde, Gier, Leidenschaft die weh tut, Lust

Dienstag 14. September 2010 von Kimi

Absoluter Lieblingsfilm! wer von uns möchte das nicht? Welche Frau möchte nicht genau das hier erleben, was in diesem Film so brillant dargestellt ist?

Sicherlich trügerische, eine Illusion, aber ist nicht das ganze Leben eine Illusion? Ich habe bei meinem Umzug, diesen Film noch auf Video gefunden und möchte die Sehnsüchte die er mir heute beim Anschauen geweckt hat, gerne an Euch vermitteln, weitergeben.  Aus der Sicht einer Frau, wer möchte nicht so geliebt und begehrt werden, auch der Ehemann ist schließlich  nicht ohne, sicherlich die Jahre der Ehe, die Routine, die Langeweile.. dann auf der anderen Seite, die Verführung pur, sexy, animalisches, sensibel, lebendig, der ansprechende Verführer… kommt nicht nur bei Männern vor.

Welche Sehnsüchte dieser Film doch in mir geweckt hat.  Sehnsüchte von

denen ich gar nicht wusste, dass sie da sind.

P.s. Die Einleitung 1. part zum ungefähren Verständnis des Inhalts des Films (falls ihr ihn nicht kennen solltet),  die anderen beiden, zwecks der animalisch, himmlischen, erotischen Sexszenen, schmacht…

Kiss
-Kimi-

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Stroke 02 in München: I see colors like you here jetplanes, I feel shapes like you taste electricity..

Sonntag 30. Mai 2010 von Kimi

will nur kurz das Interesse wecken für urbane Kunst, die gerade in München (so sagten mir gestern einige Künstler, Aussteller) einen absoluten Boom erlebt, vielleicht hat die Stadt mehr Geld oder einige Menschen die hier leben, um diese Art von Kunst zu unterstützen, jedenfalls sind (noch) ganz tolle Künstler in der Stadt, die einem total überraschen, hoch talentiert und sehr kreativ, da muss man nicht ins Brandhorst gehen, sondern wird wie ich, überraschend fündig von inspirirender Straßenkunst, tollen Menschen, tollen Bildern.

Graffiti Sprayer sind heute etablierte Künstler, die sich in Künstlervereinigungen stark gemacht haben, Comic Bücher veröffentlicht haben, Werbeagenturen und Firmen glücklich und reich gemacht haben,  über die Jahre viel gelernt und professionelles Arbeiten gelernt haben,  das  Selbstverständnis der street artists hat sich verändert,  Sie legen sich zwar immer noch Straßenpseudonyme zu, lüften ihre Identität aber inzwischen zumeist selbst und sogar in eigenen Büchern.

Eine total inspirierende Szene, die Mut macht, junge Typen überall, mit viel Verständnis und Liebe zu Kunst, hey da wächst was an in unserem Land was Hoffnung macht, dass auch in ein paar Jahrzehnten es Ausstellungen gibt, die Kunst zeigt, aus der heutigen Zeit, die sich weiterentwickelt hat, nach Dali, Miro, Kandinsky, Hundertwasser..

Hier ein paar Bilder die ich fotografiert habe, weil sie mir so gut gefallen haben.

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feeling so very vulnerable

Sonntag 10. Januar 2010 von Kimi

Cy Twombly`s Rosensequenz - zu sehen im Brandhorst München

The Soul has Bandaged moments
When too appalled to stir 
She feels some ghastly fright come up
and stop to look at her

Salute her, with long fingers
Caress her freezing hair
Sip, Goblin, from the very lips
The Lover, hovered — o’er —
Unworthy, that a thought so mean
Accost a Theme,  so fair

The soul has moments of escape
When bursting all the doors 
She dances like a Bomb, abroad,
And swings opon the Hours

(Emily Dickinson)

****

Die obigen letzten Worte (the soul has moments of escpape) habe ich in einem phantastischen, lichtdurchfluteten, rießigen Raum, der sich nur auf CY Twomlby`s  Rosenzyklus konzentriert, gelesen. (Brandhorst, München).

 Diese Worte haben mich in diesem empfindlichen Moment sehr berührt, faziniert und bestärkt durch die Atmosphäre des Raumes und  der Schönheit der Bilder, so dass ich sie mir aufgeschrieben habe und später das ganze Gedicht nachgelesen habe.

Kimi

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Mit einem Kuss erwecken

Sonntag 27. Dezember 2009 von Kimi

Schlafender Satyr

Tretet leise heran.
Den Satyr hat Diodoros eingeschläfert, so sanft, dass er wie Marmor erscheint.


*****

Skulpturen, erotische Kunst, Malerei der Antike. Mythologie.
Damals vielleicht viel anspruchsvoller als heutzutage, lockende Phantasien dargestellt, die Versuchung Selbst, provozierend, einfach, klar.
Satyr, wolllüstiges Wesen aus dem Kreis Dionysos, Teufel und Gott zugleich verführt mich in Gedanken, so schön ist er, noch heute.

Wer möchte ihn nicht gleich berühren, – streichelnd den wunderschönen Körper entdeckend, zwischen den provozierend weit geöffneten Beinen eintauchen, zaghaft und sanft lecken, schmecken, ihn zum Leben erwecken.

(übrigens in der Glyptotek in München zu besichtigen)
Kimi

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Gib mir ein’ Koffer für mein Herz

Sonntag 12. Oktober 2008 von Kimi

herz.jpg 

Sag mal, hast du das geseh’n?
Wie sie lachten, wie sie geh’n?

Manche Wesen sind so schön,
innen wie außen – sie verwöhn’n Deine Sinne
gewöhn’n Dich wieder an Liebe, die du kennst,
zu der du immer wieder rennst

Diese Liebe ist real,
so real wie Höllenqual’n.
Doch Höllenqualen sind egal,
wenn sich die Liebe dir empfahl.
Doch es ist gut, wie es ist.
Der Mensch lernt nur,
wenn er Scheiße frisst,
sonst reift er nicht.
Er weiß doch nichts.
Ich weiß noch nicht,
wann verstreicht die Frist.

Trotzdem ist Liebe wunderschön,
ist unsichtbar und trotzdem da.
Freude und Leid das ganze Jahr,
man nimmt das Leben sonst nicht wahr.

Denn mit dem Herz wir meist blind.
Wer von uns ist schon wie ein Kind?
Offen für alles wie der Wind,
der doch dem Meer den Regen bringt,
er ist so frei und doch gewillt, yeah.

Gib mir ein’ Koffer für mein Herz,
der ist unendlich viel mehr wert.
Wenn du ihn mitnimmst, wenn du gehst,
ihn bei dir trägst von früh bis spät,
ihn dann zurückbringst, unversehrt

Ich lauf’ des öfteren Gefahr,
zu vergessen wie schön das Leben bisher war.
Mit dir von Anfang an verflochten,
bis ans Ende meiner Zeit.

Wir lieben das Leben und sind dafür bereit.
Denn wir alle werfen Schatten
auf des Nächsten Licht

Lass dich nicht zerbrechen
und fürchte dich nicht
vor dem, was da kommt,
vor dem, was du fühlst,
vor dem, was du liebst.

Das hat die Welt noch nicht geseh’n

Trotzdem ist Liebe wunderschön,
ist unsichtbar und trotzdem da.
Freude und Leid das ganze Jahr,
man nimmt das Leben sonst nicht wahr.

Denn mit dem Herz wir meist blind.
Wer von uns ist schon wie ein Kind?
Offen für alles wie der Wind,
der doch dem Meer den Regen bringt,
er ist so frei und doch gewillt, yeah…

Das hat die Welt noch nicht geseh’n

Trotzdem ist Liebe wunderschön,
ist unsichtbar und trotzdem da.
Freude und Leid das ganze Jahr,
Man nimmt das Leben sonst nicht wahr.

Denn mit dem Herz wir meist blind
Wer von uns ist schon wie ein Kind?
Offen für alles wie der Wind,
der doch dem Meer den Regen bringt,
er ist so frei und doch gewillt, yeah

Das hat die Welt noch nicht gesehen.

Love is unseen,
Love is your dream,
But love is no dream,
Love is so real
Even though it’s unseen.
Love is the best feeling I ever had.
You and me have to cherish love

Love keep me warm,
Love keep you warm.
Love is something you have to cherish.
Love of me like a child.

Das hat die Welt noch nicht geseh`n

Trotzdem ist Liebe wunderschön,
ist unsichtbar und trotzdem da.
Freude und Leid das ganze Jahr,
man nimmt das Leben sonst nicht wahr.

Denn mit dem Herz wir meist blind.
Wer von uns ist schon wie ein Kind?
Offen für alles wie der Wind,
der doch dem Meer den Regen bringt,
er ist so frei und doch gewillt, yeah

Das hat die Welt noch nicht geseh’n

(Söhne Mannheims).. mein absolutes Herzschmerz-Lieblingslied im Moment oder vielleicht forever yeah..

Kiss -Kimi-

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Fotoshooting am 30.4.08

Donnerstag 1. Mai 2008 von Kimi

_dsc28911schoon.jpg

Super geniales Fotomietstudio
(das Studio ist genial, weitere Information kann Euch Iain geben, bzgl. Fotografen, Visa´s usw..)

Geschminkt wurde ich von:
Sandra Dahl: An diesem Tag meine Visagisten
(obwohl Sandra ein Allroundtalent ist, ebenfalls ein eigenes Studio hat und Fotografin ist)

Wolfman – Mein Fotograf!!!

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Mein Lieblingsfilm

Montag 31. März 2008 von Kimi

Eyes Wide Shut gehört zu meinen absoluten Lieblingsfilmen. Super erotisch, super spannend, Gänsehautmusik,(die Pianobegleitung) absolut genial,  lässt viel Platz für Phantasien, ein Meisterstück eines genialen Filmemachers  ”Stanley Kubrik”, der Film ist mit mystischen Zeichen nur so durchtränkt und man entdeckt immer wieder neue Kleinigkeiten, SymbolikHintergrundinformation zur Entstehung des Filmes

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Kleiner Hotel Guide

Sonntag 9. März 2008 von Kimi

Hotels in München in denen ich mich wohl fühle:

Hotel Anna
(puristisches Wohlfühlhotel, die Zimmer ganz oben sind wunderbar, hmmmmmm)

Hotel Bayerischer Hof
(+ Nightclub mit tollem Programm, 1**Wellnessbereich)

Hotel Sofitel Bayerpost
(modernes, ein bisschen futuristisches durchgestyltes Wohlfühlhotel,
schöner Wellnessbereich)

Hotel Maximilian München
(gut gemacht für weniger Geld)

Hotel Cortiina
(+ italienisches Flair, lauschiger Innenhof,  super nette Bar, schönes Ambiente, coole Gegend)

Mandarin Oriental Hotel 
(hmmmm, wunderbar, aber sehr teuer)

http://www2.stundenhotel-muenchen.de/ 
(oh, wer möchte da nicht sofort sein? Eine Empfehlung, Danke B_M)

Rosenheim:
http://www.hotel-sangabriele.de/ 
(Ebenfalls eine Empfehlung….. wegen der Bettposten sehr zu empfehlen, lol…Danke A.)

Elmau (zwischen Garmisch – Mittenwald):
Schloss Elmau
(Das Beste habe ich für den Schluss aufgehoben, wie früher als kleines Mädchen bei Essen auch…)
Ich habe das Schloss letzten Sommer bei einem Jazzabend kennengelernt und wollte NIE mehr weg.
Für mich ganz klar: lieber 2 Tage hier als 1 Woche in Dubai oder sonst wo!!! (Wie war das nochmal, dass das Gute nur um die Ecke liegt, hier ist  der Beweis)
Zu diesem “Haus” gibt es viel zu erzählen, die Geschichte ist sehr beeindruckend, noch immer spürt man den Geist der Anthroposophen, die früher (ich glaube bis zum Brand) vorwiegend Gäste des Hauses waren, siehe:

Älterer Artikel in der FAZ (von 2004)      und

Aus einer früheren Homepage der Elmau (ca. 2002)

* Alle ‘Bewertungen’ und Eindrücke sind rein subjektiv und spiegeln meine persönliche Meinung wieder.
-Kimi-

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